Die Vorgeschichte: Falsche Versprechungen

Im Jahr 2002 bewilligten die Stimmberechtigten der damals noch eigenständigen Gemeinde Buchs mit dem knappsten möglichen Resultat (50 zu 50 mit einem fragwürdigen Stichentscheid) den Betrieb einer Inertstoffdeponie auf ihrem Gemeindegebiet.

Die Stimmberechtigten wurden damals damit geködert, dass der Betrieb der Deponie nach spätestens 20 Jahren abgeschlossen sei.

Die Deponiegrenze wurde in einem gerade noch akzeptablen Abstand zum Siedlungsgebiet festgelegt.

Ausserdem wurden umfangreiche Massnahmen zum Anwohnerschutz, zur Renaturierung und zur ökologischen Aufwertung versprochen.

 

Was ist heute davon geblieben?

Von einem Abschluss nach 20 Jahren ist heute keine Rede mehr. Entgegen dem damaligen Volkswillen wird eine massive Erweiterung der Deponie geplant – mit dem fadenscheinigen Argument, es sei sinnvoll, eine bereits bestehende Deponie zu erweitern. Gibt es ein klassischeres Beispiel für Salamitaktik ?
Das geplante Projekt

Nicht nur die Betriebsdauer soll um Jahrzehnte (!) verlängert werden – die Deponie soll sich jetzt direkt über offenes Land bis an den Dorfrand fressen.
Ein „optimaler Standort“ ?

Die seinerzeit versprochenen Massnahmen zum Anwohnerschutz und zur ökologischen Aufwertung wurden bis heute teilweise nur halbherzig oder gar nicht umgesetzt. Auch die neuen Massnahmen für die geplante Deponieerweiterung sind lediglich in Form einer absolut unverbindlichen „Absichtserklärung“ formuliert.
Oekologie und Gefahren

Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, dass die Anwohner heute das Vertrauen in die Deponiebetreiber verloren haben und sich entschieden gegen die geplante Erweiterung stellen.